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Ursachen und Maßnahmen Drucken E-Mail

    

Behalten Sie auch nach dem Burn-out folgende Punkte im Auge:

  

Grenzen

Setzen Sie sich und anderen Grenzen.

  

Prioritäten

Wenn Sie sich darüber klar werden, was Ihnen wichtig ist und wo Ihre Prioritäten im Leben liegen, wird es Ihnen auch leichter fallen, Grenzen zu setzen und nein zu sagen.

  

Können Sie nein sagen?

Viele Menschen neigen dazu, schon aus Reflex „ja“ zu sagen. Nehmen Sie sich Zeit, bevor Sie ja sagen. Zählen Sie z. B. bis 10 oder erbitten Sie sich Zeit zum Nachdenken.

  

Perfektionismus

Wenn das Streben nach Perfektionismus eine übergeordnete Rolle in Ihrem Leben spielt, sollten Sie einen Psychologen oder Psychotherapeuten zu Rate ziehen. Wenn Sie nur hin und wieder zu Perfektionismus neigen, kann es hilfreich sein, sich die eigenen Prioritäten und Werte zu verdeutlichen. Begnügen Sie sich damit, die Dinge „gut“ zu machen – Sie müssen nicht in allem der oder die Beste sein.

 
 
 

Arbeit – und kein Ende in Sicht

Wenn Sie Ihren Beruf mögen und Ihre Arbeit gerne machen, ist es oft nicht leicht, Grenzen zu setzen. Wer sich jedoch stets kopfüber in die Arbeit stürzt, ignoriert dabei häufig erste Anzeichen von Ermüdung und Erschöpfung.

  

Ist die Arbeit Ihr Ein und Alles?

Wer sich über seine Arbeit identifiziert, nimmt sich nur dann als kompetent und wichtig wahr, wenn er immer weiter (und nicht selten immer mehr) arbeitet. Für so einen „Workaholic“ ist das Risiko eines Burn-outs ungleich höher.

  

Probleme

Sie bekommen Ihre Situation leichter in den Griff, wenn Sie sich weniger Sorgen machen und Probleme gezielt angehen. Es gibt jedoch nicht für jeden Konflikt die passende Lösung. Sie können nicht auf allen „Baustellen“ gleichzeitig arbeiten – manchmal ist es die beste Lösung, ein Problem einfach ruhen zu lassen.

  

Denken Sie auch mal an sich

Gehören Sie zu den Menschen, die sich stets um andere kümmern und eigene Bedürfnisse als egoistisch abtun? Dann gehören Sie zu einer der Burn-out-Risikogruppen. Folgende Tipps können Ihnen helfen:

  • Achten Sie auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Ihren eigenen Bedürfnissen und denen anderer. Auf sich selbst zu achten und Grenzen zu setzen zeugt von Verantwortungsbewusstsein und Selbstachtung.
  • Zeigen Sie statt Mitleid Einfühlungsvermögen im Umgang mit anderen. Auch wenn Ihnen die Gefühle und Sorgen anderer wichtig sind, sollten Sie diese nicht ständig „mit sich herumtragen“. Halten Sie ein wenig Abstand. Das bedeutet natürlich nicht, dass Sie sich kaltherzig verschließen, sondern vielmehr, dass Sie sich selbst davor beschützen, auszubrennen.

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