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 Warum ist ein Maßnahmenkatalog sinnvoll? Ein Burn-out-Syndrom entsteht nicht über Nacht. In den meisten Fällen haben Kollegen oder Vorgesetzte bereits bemerkt, dass etwas nicht in Ordnung ist. Häufig herrscht jedoch Unsicherheit darüber, wie man diese Probleme ansprechen kann. Die Betroffenen fühlen sich oft hilflos und empfinden die Situation als ausweglos. Ein Maßnahmenkatalog hilft deshalb dabei, die Situation richtig einzuschätzen und selbst zu helfen. Maßnahmenkatalog Der Katalog sollte Maßnahmen enthalten, die bei den ersten Anzeichen eines Burn-outs ergriffen werden können. In erster Linie sollten die Maßnahmen auf Mitarbeiter zugeschnitten sein, die auf einen Burn-out zusteuern. Genauso wichtig ist es aber, Maßnahmen zur langfristigen Prävention festzulegen. Früherkennung ist dabei das A und O, denn je länger ein Burn-out-Syndrom besteht, umso schwieriger und aufwendiger ist die Behandlung. Damit es gar nicht erst so weit kommt, sollte man deshalb so früh wie möglich ansetzen. Folgende Maßnahmen sind von zentraler Bedeutung: Erarbeiten Sie Maßnahmen, die kurzfristig umgesetzt werden können, wie z. B. Krankschreibungen. Geben Sie dem betroffenen Mitarbeiter Zeit, um sich zu erholen. Er sollte sich nicht verpflichtet fühlen, seine Arbeit so schnell wie möglich wieder aufzunehmen. Steigern Sie die Arbeitszeit anschließend schrittweise. Das Gleiche gilt für die übertragene Verantwortung. Finden Sie heraus, welche Faktoren (Arbeitsplatz, Aufgaben, persönliche Veranlagung) zum Burn-out geführt haben und überlegen Sie, wie Sie die Situation verbessern können. Mögliche Maßnahmen: Lassen Sie den betroffenen Mitarbeiter zunächst leichtere Aufgaben erledigen, um eine erneute Überforderung zu vermeiden. Arbeitet der Mitarbeiter in einem stressintensiven oder stark fordernden Arbeitsumfeld, denken Sie gemeinsam über eine Versetzung nach. In diesem Fall ist es außerdem sinnvoll, auch die betroffene Abteilung neu zu strukturieren oder den Führungsstil anzupassen, um den Burn-out anderer Mitarbeiter zu vermeiden. Bieten Sie Stressbewältigungskurse u. Ä. an, um für einen besseren Ausgleich am Arbeitsplatz zu sorgen.
Richten Sie Nachsorgekurse und –programme ein, um ein erneutes Auftreten des Burn-out-Syndroms zu vermeiden.
In dem Maßnahmenkatalog sollte darüber hinaus explizit festgehalten werden, wer für welche Aufgaben verantwortlich ist und wer die Ansprechpartner sind. Seite empfehlen
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