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 Das Burn-out-Syndrom ist die Folge von anhaltender extremer Anspannung und Überlastung – Betroffene betreiben sozusagen Raubbau an ihrem eigenen Körper. Diese anhaltende Überanstrengung kann, direkt oder indirekt, eine Reihe von Krankheiten und Beschwerden zur Folge haben. Aus diesem Grund sollten Sie als erstes unbedingt einen Arzt aufsuchen und sich gründlich durchchecken lassen. Mögliche Folgeerkrankungen: - Chronische Erkrankungen wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Lungen- und Nierenerkrankungen; diese Erkrankungen beginnen häufig schleichend mit unklaren Symptomen
- Vitamin- und Mineralstoffmangel: insbesondere Eisen, B12 und Folat
- Nahrungsmittelunverträglichkeiten: auch diese entwickeln sich oft langsam und führen auf lange Sicht zu Energie- und Kraftlosigkeit, da die Nährstoffaufnahme im Körper gestört ist; häufig kommt es z. B. zu Weizen- oder Glutenunverträglichkeiten (Zöliakie)
- Störungen des Hormonhaushalts: hinter Erschöpfung und Antriebslosigkeit stecken oft Schilddrüsenerkrankungen
Krankschreibung Wenn Sie unter einem Burn-out-Syndrom leiden, sollten Sie sich unbedingt krankschreiben lassen! Denn wenn Sie einfach weitermachen wie bisher, verschlimmern sich Ihre Symptome und Sie brauchen eventuell länger, um sich von dem Burn-out zu erholen. Ernährung Ihr Körper ist jetzt mehr denn je auf eine gesunde Ernährung angewiesen. Falls Sie sich von Ihrem behandelnden Arzt zu diesem Thema nicht ausreichend beraten fühlen, wenden Sie sich an einen Ernährungsberater. Seien Sie in jedem Fall vorsichtig mit Ernährungsratschlägen aus dem Internet – hier kursieren viele Fehlinformationen. Medikamente Bei Medikamenten sollten Sie zunächst vorsichtig sein. Da Ihr Körper geschwächt ist, verträgt er unter Umständen keine (starken) Medikamente. Chronisches Erschöpfungssyndrom Das „Burn-out-Syndrom“ ist bisher in der westlichen Medizin noch nicht als Diagnose anerkannt. Bei einer Krankschreibung verwendet Ihr Arzt möglicherweise einen anderen Begriff, z. B. „chronisches Erschöpfungssyndrom“ (auch „CFS“ von englisch „Chronic Fatigue Syndrome“). Werden bei der Diagnosestellung nur die akuten Symptome berücksichtigt, ohne dass die zugrunde liegenden Ursachen untersucht werden, ist es sehr wahrscheinlich, dass das Burn-out-Syndrom nach einer Weile erneut auftritt. Um das Burn-out-Syndrom bzw. das chronische Erschöpfungssyndrom wirksam zu behandeln und ein Wiederkehren der Symptome zu vermeiden, ist es wichtig, sich auf die Suche nach den wahren Gründen für die Erkrankung zu machen. Schuld ist meist die Erschöpfung der Kraftreserven des Körpers. Durch die Behandlung der oberflächlichen Symptome kann das Problem nicht dauerhaft gelöst werden. Zwar ist es z. B. im Falle von Depressionen wichtig, die vordergründigen Symptome zuerst anzugehen, allerdings ist es auf lange Sicht von entscheidender Bedeutung, die wahre Ursache für das Ausbrennen zu ermitteln, da eine langfristig wirksame Therapie des Burn-out-Syndroms sonst nicht möglich ist. Myalgische Encephalomyelitis Myalgische Encephalomyelitis (ME) ist eine Variante des chronischen Erschöpfungssyndroms, die mit Muskelschmerzen und Veränderungen im Gehirn und an den Muskelfasern einhergeht. Die Behandlung der ME ist weitaus komplizierter als die des Burn-out-Syndroms; in manchen Fällen ist die Therapie sogar unmöglich. In den meisten Fällen leiden die Betroffenen zuerst unter einem Burn-out-Syndrom, bevor die ME auftritt, und der Körper ist bereits geschwächt. Verschiedene Faktoren begünstigen die ME bei bereits geschwächten Patienten. Dazu gehören Infektionen (wie z. B. Mononukleose, auch bekannt als Pfeiffersches Drüsenfieber) oder bestimmte Medikamente, wie z. B. Antidepressiva. Wenn die Einnahme von Medikamenten unumgänglich ist, sollten Sie Ihre körperliche Verfassung und die Reaktion Ihres Körpers auf die Medikamente von einem Akupunkteur überwachen lassen. Dies ist keine erschöpfende Aufzählung aller möglichen Ursachen für das chronische Erschöpfungssyndrom oder das Burn-out-Syndrom. Je nach Gesundheitszustand, Vorgeschichte und den individuellen Wünschen des Patienten entscheidet der Arzt von Fall zu Fall, welche Untersuchungen, Tests und Behandlungsmethoden in Frage kommen. Herunterlaben
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